|

Sie wollen mit einem
erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem
Mittwoch
zwischen 13.00 und 14
Uhr oder Donnerstag zwischen
13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr.
07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
Ein kleiner Eindruck von Bad
Mergentheim:

- Für Sie waren wir sehr fleißig -
Zu
weiteren (fast allen) Schmerzthemen gelangen Sie hier:
www.schmerz.com/schmerzthemen (einfach nur anklicken)
Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben
seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen
Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation
und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst
aussuchen.
Quelle:
Web-Seite der
Bundesregierung und
Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der
Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzl. Krankenkassen.
Sozialgerichte stärken die
Rechte von Schmerzpatienten gegenüber Rentenversicherungen:
Danach hat ein Schmerzpatient
ein Recht darauf , in einer
schmerztherapeutischen Klinik
behandelt zu werden.
Hier
gelangen Sie zum 1. Urteil (Sozialgericht Kassel). Pressemitteilung dazu:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik. Mittlerweile gibt es diesbezüglich
zwei weitere Urteile, so vom
Landessozialgericht Hamburg:
http://www.schmerz.com/schmerzen/sozialgericht2
oder auch
https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik
und vom Sozialgericht Köln erging die einstweilige Verfügung in nur
23 (!!) Tagen:
http://www.schmerz.com/schmerzen/sozialgericht3.
Die Methoden der modernen
Schmerztherapie
bieten auch optimale Voraussetzungen für eine
Anschlußheilbehandlung
(AHB)
bzw.
Anschlußrehabilitation,
weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen
rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber
erfahren Sie hier:
http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk
(einfach
anklicken).
Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:
Arthritis
Arthrose
Armschmerzen
atypischer Gesichtsschmerz
Bandscheibenvorfall
Beinschmerz
Borreliose
Brustwirbelsäulensyndrom
Burning-feet-Syndrom
Cluster-Kopfschmerz
Komplexes regionales
Schmerzsyndrom
Durchblutungsstörung Dorsalgie
Fibromyalgie
Fibromyalgiesyndrom
Gelenkschmerzen
Gesichtsschmerz
Gliederschmerzen
Gürtelrose
Halswirbelsäulensyndrom
Herpes zoster
Hörsturz
Hüftschmerz
Ischias
Kausalgie
Kopfschmerz
Kreuzschmerz
Leistenschmerz
Lendenwirbelsäulensyndrom
Lumbalgie
Lumboischialgie
Migräne
Morbus Sudeck
Muskelschmerz
Nervenschmerzen
Neuralgie Osteomyelitis
Schleudertrauma Polyneuropathie
Postzosterische Neuralgie
Restles legs-Syndrom
Rückenschmerz
Schlaganfall (Hemialgesie)
Schulterschmerz
Spannungskopfschmerz
Spinalkanalstenose
Steißbeinschmerzen
Kokzygodynie
Sudeck Dystrophie
Thalamusschmerz
Tinnitus
Zephalgie
Cephalgie
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1)
Schmerzklinik (2)
Schmerzklinik (3)Schmerzklinik
(4) Schmerzklinik (5)
Schmerzklinik (6)
Impressum
|
|
Informationen über
Schmerzerkrankungen von der

Erfahrung schon seit 1987
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig (OPS
8-918).
LUMBALGIE
Schmerz / Schmerzen im
Lumbalbereich
Der
Begriff
Der Wortteil "lumb" bezieht sich auf das lateinische Wort lumbus =
Lende
und "algie" bedeutet Schmerz, Schmerzhaftigkeit. Lumbalgie kann also mit
Lendenschmerz übersetzt
werden.
Als Lende wird der untere Rückenteil
zwischen
Rippen
bogen und
Darm
beinkamm bezeichnet, entsprechend wird der zugehörige
Wirbelsäulenabschnitt als Lendenwi
rbelsäule bezeichnet.
Die Lendenwirbelsäule
(kurz: LW S) besteht normalerweise aus 5
Lendenwi rbelkörpern. Bei manchen Menschen ist der 5. Lendenwirbelkörper
mit dem 1. Kreuzbeinwirbel verschmelzen. Dieser Zustand wir in der
Fachsprache als Lumbalisation bezeichnet. In diesem Falle besteht die
Lendenwirbelsäule dann nur aus vier Wirbelkörper.
Die LW S
ist normalerweise etwas nach hinten gekrümmt (Lordose). Eine verstärkte
Krümmung, die auch zu Schmerzen führen kann, wird als Hyperlordose
bezeichnet. |
|
 |
Die Lendenwi
rbelsäule wird von allen
Wirbelsäulenabschnitten statisch am stärksten belastet und ist deshalb
entsprechend verschleiß- und verletzungsanfällig.
Überwiegend entsteht ein Schmerz im Lumbalbereich
auf dem Boden höhergradiger
degenerativer (= abnutzungsbedingter)
Verschleißerscheinungen, begünstigt durch eine Fehlhaltung. Die
Verschleißerscheinungen betreffen hauptsächlich die kleinen Wir belgelenke, die
wegen ihrer dachziegelartigen Anordnung auch
Facettengelenke genannt
werden.
Zu nennen wäre aber auch eine übermäßige Abnutzung der
Bandscheibe
n, die
zu einer
Bandscheibenvorwölbung (Bandscheibenprotrusion) oder gar
Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) führen kann,
häufig Ursache für eine Lumbalgie.
Auch
generalisierte (= allgemeine, nicht nur
auf den Schmerzbereich beschränkte)
Erkrankungen können zu einer
Lumbalgie
führen. Hier wäre die
Osteoporose
aufzuführen. Auch eine Erkrankung benachbarter Organe, in erster Linie die
Nieren, kann eine
Lumbalgie
hervorrufen.
Mögliche Ursachen für
Schmerzen
im Lumbalbereich hier nun in einer Übersicht
Degenerative Veränderungen
(= durch Abnutzung hervorgerufen)
-
Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbungen,
Bandscheibenvorfall)
- ligamentäre Insuffizienz (=
Funktionsstörung von Haltebändern)
- Störung der gelenkigen
Wirbelverbindungen
- knöcherne Veränderungen
(Randzacken,
Knochen
wulste usw.)
- Einengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose
bzw.
Spinalstenose,
Wirbelkanalverengung,
Wirbelkanalstenose)
Mißbildungen
-
angeborene (z.B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
-
Wachstumsstörung (z.B. Skoliose,
Scheuermann Krankheit)
Entzündliche Erkrankungen
-
Rheumatischer Formenkreis (z.B. Polymyalgia,
Bechterew Krankheit)
-
Infektionserkrankungen (Spondylitis
z.B. durch Tbc, Staphylokokken)
Generalisierte Skeletterkrankungen
-
(z.B. Osteoporose
(=
Kochenschwund),
Osteomalazie)
Tumoren
der Wir belsäule
-
Primärtumoren (hauptsächlich Plasmozytom)
-
Metastasen
Traumen (= Verletzungen) (z.
B. Frakturen)
Defekte, nicht verletzungsbedingte (z.B.
Spondylolyse,
Spondylolisthesis
(=
Wirbelgleiten,
Gleitwirbel)
Schmerztherapie:
Grundsätzlich gilt, daß durch eine geeignete
Diagnostik
(= Maßnahmen zur Erkennung
von Krankheiten) versucht werden muß,
eine für die geklagten
Schmerz
en ursächliche, spezifische Erkrankung zu
entdecken. Gelingt dies, so muß diese zunächst kausal
(= entsprechend der Krankheitsursache)
behandelt werden.
Dazu ein Beispiel: Wird die
Lumbalgie
durch
Nierensteine verursacht, so steht an erster Stelle die Auflösung derselben, z.B.
mechanisch durch Stoßwellen (sog. extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) oder
durch geeignete Medikamente. Ansonsten eignen sich zur Behandlung
folgende Maßnahmen, wobei ein
Dauerschmerz praktisch immer eine
Kombination von verschiedenen Therapieverfahren erfordert:
Medikamentöse
Schmerzbehandlung (MSB) im Lumbalbereich:
Akut
(= plötzlich einsetzend, heftig) und
subakut (= eher schleichend verlaufend) können
zunächst (vorwiegend) peripher wirkende
Analgetika
(= Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken)
eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale
Antirheumatika
(=
Rheuma
mittel),
aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und
magen
schonende wie z.B.
Meloxicam. Besonders magenschonend sind die sog. COX-2 Inhibitoren, z.B.
Parecoxib oder Etoricoxib,
allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden
zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon
andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren
schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch
Muskel
relaxanzien
(= Mittel zur Entspannung von
Muskeln) (z.B.
Orphenadrin, Tolperison) verordnet werden.
Manchmal sind aber die
Schmerz
zustände nur mit zentral wirkenden
Analgetika (z.B. Tramadol,
Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch Morphin) (= im
Gehirn bzw.
Rücken
mark wirkende
Schmerzmittel)
beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei
Lumbalgie eine
längerfristige Schmerzmittel-verordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar
Schmerzmittelabhängigkeit vermieden werden.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden
Antidepressiva (= Mittel gegen Depression, aber
auch bei diesen Sch
merzen hilfreich) (z.B.
Doxepin, Maprotilin) oder auch
Neuroleptika hilft in vielen
Fällen
Schmerzmittel
einzusparen.
Therapeutische
Lokalanästhesie
(TLA)
(=
Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel
bzw.
Lokalanästhetika)
bei
einem
Schmerz im
Lumbalbereich:
Bei einem anhaltenden
Schmerz
sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt
werden. Eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder
Suchtpotential, ist die
therapeutische Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden
örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) in Form von örtlichen
Betäubungen und Nervenblockaden.
Statt mit einem örtlichen Betäubungsmittel können die aufgeführten,
rückenmarknahen Blockaden auch mit einer verdünnten Morphin-Lösung durchgeführt
werden, allerdings ist damit die oft zu beobachtende, über die Behandlungszeit
hinaus anhaltende Wirkung deutlich weniger ausgeprägt.
*
Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird der dünne
Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliche Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. In
bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch
den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das
örtliche
Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft
erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit
begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben.
Nach neueren Erkenntnissen vermag eine solche, intensive, längerfristige
Blockadebehandlung auch das sog.
Schmerz
gedächtnis zu löschen.
Physikalische Therapie bei Schmerzen im
Lumbalbereich:
Auch eine Elektrostimulation
kann bei bei dieser
Schmerzerkrankung eine Beschwerdelinderung herbeiführen. Die
transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über
Klebeelektroden (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst
behandeln können. Die Elektroden werden paarig neben der Wirbelsäu le im
Schmerzbereich aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der
Elektrodengröße kann die Wirkung optimiert werden. Die elektrische epidurale
Rückenmarksstimulation erfordert eine strenge Patientenauswahl. Auch eine sog.
Hochtontherapie
kann sehr hilfreich sein.
Eine weitere
physikalische Behandlungsmöglichkeit ist die oberflächliche
Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen
Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist.
Manche Patienten empfinden
allerdings lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme
Bäder können ebenfalls lindernd wirken.
Die Verordnung von Massagen
ist auch bei diesen Schmerzen
nicht sinnvoll. Für den Patient
mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter schmerztherapeutischem
Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist aber bei
Lumbalgie (chronische) die heilgymnastische Therapie, da meist nur
diese geeignet ist, einen ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und
längerfristig zu stabilisieren. Dabei gilt es, die
Muskeln neben der Wirbelsäu le zu trainieren, da auf Dauer nur eine kräftige/suffiziente
Muskulatur
eine statische und dynamische Schwäche des Achsenorgans kompensieren kann.
Besonders bei akuten Blockierungen hat die manuelle Therapie (Chirotherapie)
durchaus gute Erfolge aufzuweisen.
Bei schmerzhaften degenerativen
(= durch Abnützung hervorgerufenen)
Veränderungen der Wirbelsäu le wird auch eine Röntgenbestrahlung empfohlen
(Thomalske 1991).
Auch eine Magnetfeldtherapie
(pulsierende
Signaltherapie)
kann
bei einer
Lumbalgie hilfreich sein.
Andere Therapiemaßnahmen:
Der Vollständigkeit halber darf die Akupunktur
(Schmerzakupunktur) zur Behandlung chronischer Schmerzen nicht unerwähnt bleiben.
Wichtig
sind individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von
übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie bzw.
Rückenschule). Darüber hinaus ist anzustreben, daß die betroffenen Patienten
Übungen zur Lockerung der Mus kulatur erlernen. Die Verordnung von Hilfsmitteln
wie z.B. stabilisierende Korsette sollten dem Orthopäden vorbehalten sein.
Hypnoide (= bewußtseinsverändernde)
Verfahren wie autogenes Training oder
progressive Relaxation nach Jakobson sind eine sinnvolle Ergänzung der
Gesamtstrategie, da auch sie zu einer muskulären Entspannung führen, ebenso
Biofeedback (= Registrierung und
Rückmeldung bioelektrischer Signale).
Psychotherapeutische Interventionen
können beim ausgeprägten "psychosomatischen Schmerz" angezeigt sein, da auch
verdrängte Konflikte muskuläre Verspannungen und Schmerzen verstärken können.
Die
invasiven
(= in den Körper eindringenden)
Therapiemethoden der
speziellen
Schmerz-therapie setzen
eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in wenigen
therapeutischen Einrichtungen angeboten werden können. Insbesondere sind die
kontinuierlichen Blockaden mittels eingepflanztem Katheter in Deutschland nur in
ganz wenigen
Schmerzzentren
(Schmerzkliniken)
durchführbar, so z.B. in Bad Mergen
theim.

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer
ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen
wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der
verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
- Für Sie waren wir sehr fleißig -
Zu
weiteren (fast allen) Schmerzthemen gelangen Sie hier:
www.schmerz.com/schmerzthemen (einfach nur anklicken)
Aktualisiert:>12.10.2008</> kusb& Schmerzklinik (1),
Schmerzklinik (2)
Schmerzklinik (3)
<strong>Schmerz / Schmerzen im Lumbalbereich</strong>
http://www.lumbalgie.eu
|